Basic Knowledge für Programmierung - Tools, Versionskontrolle und Workmanagement

Tags: entwicklung, tipps

Mitlwerweile gibt es sehr viele Tools und IDEs zum Entwickeln, da ist es schwer für einen Anfänger die richtigen Werkzeuge zu finden.
Hier eine auflistung der Must Have Tools und Ressource zum entwickeln / programmieren.

1. Die IDE

Eine gute IDE im Microsoft Umfeld ist Visual Studio.

Diese gibt es als kostenlose Community Edition mit der man als Einzel Entwickler bereits kommerzielle Software Entwickeln kann.
Vom Umfang her ist es leicht eingeschränkt bei speziellen Analyse Funktionen für Performance sowie Klassendiagramme, auch die Application Insights fehlen in dieser Version.

Bereits mit dieser Version kann man eine Verbindung an die Microsoft Visual Studio Team Services aufbauen und hat somit vollen zugang zu einem Team Foundation Server (TFS). Natürlich unterstützt Visual Studio auch GIT und durch erweiterungen auch jede andere Versionskontrolle (SubVersion, Perforce, ...)

Die IDE kommt mit einer sehr gutem IntelliSense und hat Unterstützung für die meisten Sprachen. Darüber hinaus kann man über die Visual Studio Gallery oder Nuget Erweiterungen und auch verschiedene Frameworks aus der IDE heraus Installieren und auch einem Projekt hinzufügen.

Fazit

Top IDE für alle Sprachen und eine sehr gute Unterstützung. Durch das Nuget Framework kann man quasi per Click weitere Frameworks für ein Projekt oder auch Erweiterungen für die IDE selbst hinzufügen.

In Verbindung mit TFS und den weiteren Visual Studio Services ein rundum Paket für Entwicklung auf einem Microsoft OS.

2. Versionskontrolle

Zur Versionierung von Quellcode gibt es viele Lösungen wie SubVersion, GIT, Mercury, TeamFoundation Server.
Allerdings werden die meisten ausserhalb einer IDE gemanaged, was unter umständen in größeren Projekten zu einem großem Aufwand führen kann.

Aktuell geht der Trend immer mehr zu GIT Repositories, sowie TFS als  allgemeine Quellcode und Work Collaboration.

Man sollte bei dieser Entscheidung auf die eigene Erfahrung setzen und das beste für das Projekt überdenken, sowie deren Entwickler.
Ist man als Einzelkämpfer/in unterwegs reicht wohl schon ein lokales SVN (SubVersion) Repository (OldSchool). Dieses kann man über AddOns in die meisten IDEs einbinden und Eincheck / AusCheck vorgänge aus der IDE heraus vornehmen.

Wer Versionskontrolle und WorkManagement sowie Collaboration unter einen Hut setzte möchte, der sollte sich die Visual Studio Team Services ansehen.
Dort bekommt man einen Team Foundation Server sowie eine Workmanagement (via SCRUM, AGILE, CFMI) und kann somit auch einchekvorgänge mit WorkItems (Backlog Items) vornehmen. Man kann die Versionskontrolle auch unter GIT vornehmen.

Eine weitere Platform wäre GITHub sowie BitBucket die beite das GIT Repository benutzen. Auch hier kann man WorkItems mit Einchek Vorgängen verknüpfen.

BitBucket kommt vom Entwickler Atlassian, der im Bereich WorkManagement und IssueTracking schon zahlreiche Anwendungen auf dem Markt hat.
Die Kosten für Lizenzen halten sich im unteren bereich, wobei bei höherer Entwickler Zahl (>10) die Kosten immens steigen können.

Beide Platformen (GITHub, BitBucket) bieten auch zum Teil kostenlose Accounts an.

3. Workmanagement / Issue Management

Wenn man seine Arbeiten in kleinen Paketen aufteilen möchte oder auch verschiedene Releases / Updates oder auch nur Bug Tracking (Issue) betreiben möchte, der kommt um einen Collaboration Software nicht drum herum.

Hier gilt das selbe wie für die Versionskontrolle.

Man sollte Versionskontrolle und WorkManagement in einer Software machen können, alles andere wird nach längerer Benutzung und wachsen des Projektes zu umständing.

Hierfür bieten sich GITHub, BitBucket sowie Visual Studio TeamServices an. (siehe 2. Versionskontrolle)

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